Zum Inhalt springen

Kostenlos · Ohne App · Handy und Computer

Audio aufnehmen im Browser: kostenloses Online-Diktiergerät

Nimm ein Interview oder eine Vorlesung direkt auf dieser Seite auf und lade die Audiodatei herunter, wenn du fertig bist.

0:00

Die Aufnahme bleibt in deinem Browser. Nichts wird hochgeladen, bis du sie selbst transkribieren lässt.

So nimmst du Audio im Browser auf

Mit diesem Online-Diktiergerät kannst du Audio aufnehmen, ohne eine App zu installieren und ohne Konto. Es nutzt die Aufnahmefunktion deines Browsers und funktioniert am Computer genauso wie auf dem Handy.

  1. 1

    Mikrofon erlauben

    Klick auf Aufnahme starten und erlaube den Zugriff, wenn dein Browser nach dem Mikrofon fragt. Hast du aus Versehen abgelehnt, änderst du das über das Symbol links in der Adressleiste.
  2. 2

    Aufnehmen

    Die Zeit läuft, und die Pegelanzeige bewegt sich, sobald jemand spricht. Bleibt sie beim Sprechen still, stimmt etwas mit dem Mikrofon nicht.
  3. 3

    Bei Bedarf pausieren

    Mit Pause unterbrichst du die Aufnahme, zum Beispiel wenn jemand an die Tür klopft. Mit Fortsetzen geht es in derselben Datei weiter.
  4. 4

    Stoppen

    Klick auf Stopp. Danach kannst du die Aufnahme abspielen und prüfen, ob alles gut zu hören ist.
  5. 5

    Sofort herunterladen

    Klick auf Audiodatei herunterladen und speichere die Datei an einem Ort, an dem du sie wiederfindest. Bis dahin liegt die Aufnahme nur in deinem Browser und ist verloren, wenn du den Tab schließt oder neu lädst.

Welches Format du bekommst, hängt vom Browser ab. Chrome, Edge und Firefox speichern meist eine webm-Datei, Safari meist eine m4a-Datei. Beide kannst du später zum Transkribieren hochladen.

Ein Interview aufnehmen, das sich gut transkribieren lässt

Je besser die Aufnahme, desto weniger musst du später im Transkript korrigieren. Diese Punkte helfen am meisten:

  • Stell das Handy oder den Laptop nah an die Person, die am meisten spricht, etwa 20 bis 30 Zentimeter vom Mund entfernt. Bei einem Gespräch zu zweit liegt das Gerät auf dem Tisch zwischen euch.
  • Such dir einen ruhigen Raum ohne Hall, und schalte Lüftung, Musik und Benachrichtigungen aus.
  • Mach vorher einen Test von 20 Sekunden. Sag ein paar Sätze, stoppe und hör dir die Aufnahme mit Kopfhörern an.
  • Schalte das Handy in den Flugmodus, damit Anrufe und Nachrichten die Aufnahme nicht stören.
  • Achte darauf, dass ihr einander ausreden lasst. Wo zwei Menschen gleichzeitig sprechen, wird das Transkript ungenau.

Notier dir während des Gesprächs die Zeit auf dem Zähler, wenn etwas Wichtiges gesagt wird. Dann findest du die Stelle im Transkript schneller wieder.

Einwilligung vor der Aufnahme

Nimm niemanden auf, ohne vorher zu fragen. Erkläre der Person, wofür du die Aufnahme brauchst, wer sie hört, wo du sie speicherst und wann du sie löschst. Lass dir das Einverständnis schriftlich geben, am besten mit einer Einverständniserklärung, und lass es dir zu Beginn der Aufnahme noch einmal mündlich bestätigen.

Eine Stimme identifiziert die sprechende Person, deshalb enthält eine Aufnahme auch ohne Namen personenbezogene Daten. In Deutschland und Österreich gilt dafür die DSGVO, in der Schweiz das Schweizer Datenschutzgesetz (DSG). Die Person kann ihre Einwilligung später widerrufen. In der Regel gilt das bis zu einem Zeitpunkt, den du vorher festlegst, etwa bis die Daten ausgewertet oder anonymisiert sind. Überleg dir deshalb, wie du ihre Aufnahme und ihr Transkript dann löschst.

Dazu kommen die Regeln deiner Hochschule. Manche Fakultäten geben eine eigene Vorlage für die Einverständniserklärung vor oder verlangen einen Plan für den Umgang mit Forschungsdaten, und je nach Thema kann ein Votum der Ethikkommission nötig sein. Frag deine Betreuung, bevor du die ersten Termine vereinbarst. Das ist ein allgemeiner Hinweis und keine Rechtsberatung.

Online-Diktiergerät oder Sprachmemo-App?

Beide nehmen gut genug auf, um ein Interview zu transkribieren. Das Online-Diktiergerät im Browser passt, wenn du auf einem Rechner der Hochschule nichts installieren darfst oder die Datei direkt am Computer brauchst.

Die Sprachmemo-App deines Handys ist die bessere Wahl für lange Aufnahmen unterwegs. Sie nimmt meist auch bei gesperrtem Bildschirm weiter auf. Im Browser muss die Seite dagegen geöffnet bleiben, bis du die Datei heruntergeladen hast, und manche Handys unterbrechen die Aufnahme, wenn du die App wechselst oder den Bildschirm sperrst.

Viele Hochschulen legen fest, welche Geräte und Apps für Interviews mit personenbezogenen Daten erlaubt sind, und manche lassen weder das Diktiergerät im Handy noch Apps von Drittanbietern zu. Kläre das zuerst mit deiner Betreuung oder den Datenschutzbeauftragten.

Von der Aufnahme zum Transkript

Das Diktiergerät selbst lädt nichts hoch. Die Aufnahme bleibt in deinem Browser, bis du sie herunterlädst, und sie verlässt dein Gerät erst, wenn du die Datei selbst bei Spirelight Student hochlädst. Dort bekommst du einen Entwurf mit Sprechern und Zeitmarken, den du beim Anhören korrigierst und als Word-Datei für deinen Anhang exportierst.

Die Transkription läuft auf Servern von AssemblyAI in der EU. Deine Dateien, Transkripte und dein Konto werden bei Google Firebase in den USA gespeichert. Nutzt du KI-Zusammenfassungen oder den Chat, verarbeitet OpenAI den Text deiner Transkripte und Dokumente in den USA. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag bieten wir nicht an. Ob du Interviews mit personenbezogenen Daten hochladen darfst, hängt deshalb von den Regeln deiner Hochschule ab. Mehr dazu steht in den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung (auf Englisch).

Lies den Entwurf mit der Aufnahme gegen und prüf Namen, Fachbegriffe und Sprecherwechsel selbst. Wie das abläuft, erfährst du unter Audio transkribieren.

Fragen und Antworten

Ist das Online-Diktiergerät kostenlos?
Ja. Du kannst ohne Konto aufnehmen und die Audiodatei herunterladen. Willst du die Aufnahme danach transkribieren lassen: Studierende an Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bekommen mit bestätigter Hochschul-E-Mail 7 Stunden Audio im Monat kostenlos.
Wird meine Aufnahme online gespeichert?
Nein. Die Aufnahme bleibt in deinem Browser, und das Diktiergerät lädt nichts hoch. Erst wenn du die Datei selbst zum Transkribieren hochlädst, verlässt sie dein Gerät. Schließt du die Seite, ohne die Datei herunterzuladen, ist die Aufnahme weg.
In welchem Format wird die Aufnahme gespeichert?
Das hängt vom Browser ab. Chrome, Edge und Firefox speichern meist eine webm-Datei, Safari meist eine m4a-Datei. Beide Formate kannst du zum Transkribieren hochladen.
Kann ich mit dem Handy aufnehmen?
Ja, das Diktiergerät funktioniert in den meisten aktuellen Handy-Browsern. Lass den Bildschirm während der Aufnahme an und die Seite geöffnet, bis du die Datei heruntergeladen hast.